März 2010

Neuigkeiten zu Civilization V!

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Das neue Kampfsystem ist von "Panzer General" inspiriert

Nachdem Sid Meyer kürzlich endlich den fünften Teil seiner Civilization-Serie angekündigt hatte, sind mittlerweile weitere Informationen über das Spiel erschienen, das bereits im Herbst diesen Jahres das Licht der Welt erblicken soll. Dies hat ihn auch zu der Aussage verführen lassen, dass das Jahr 2011 „das Jahr von Civilization“ wird.

Damit meint er nicht nur den offiziellen fünften Teil des Franchises, der nach bisherigen Informationen exklusiv für den PC erscheint, sondern auch die Pläne bezüglich einer Facebook-Variante. Insgesamt bieten seiner Meinung nach Plattformen wie Facebook oder Xbox Live viele neue Möglichkeiten in der Spieleentwicklung.

„It's a really cool time to be a game designer. We've certainly seen the indie games movement put a lot of new energy into gaming. The whole big budget thing has gone away and that's opened up a whole lot of new opportunities."

Des Weiteren verspricht er viele “coole” Neuerungen für Civilization V. Schon die ersten Screenshots zeigen eine grundsätzlich neue Einteilung der Spielfelder. So sollen Hexagon-Felder im Gegensatz zu den bisherigen Quadraten ein komplexeres Kampfsystem ermöglichen, das vom Rundenstrategie-Klassiker „Panzer General“ inspiriert ist. Damit werden diagonale Abkürzungen bei der Bewegung der Einheiten vermieden. Außerdem ist nur noch eine Einheit pro Feld erlaubt. Es wird also keine unübersichtlichen Massenbewegungen mehr geben. Dafür können sich Städte zukünftig auch selbst verteidigen, wobei die Stärke der Gegenwehr von der Einwohnerzahl abhängig ist. Damit wird gewährleistet, dass Position und Bewegung militärischer Einheiten eine wesentlich größere Rolle spielt. So sind strategisch wichtige Punkte wie Landengen für den Kampfverlauf elementarer, deren Schwerpunkt sich somit von Stadtbelagerungen eher ins offene Feld verlagert.

Weitere Neuerungen/Features:

  • 18 Zivilisationen
  • Staatsoberhäupter (einer pro Nation) komplett animiert und mit verschiedenen Vorlieben
  • Religionen, Spionage und Technologietausch fallen zugunsten verbesserter Diplomatie weg
  • Unabhängige, jedoch nicht wachsende, Stadtstaaten mit eigenen Tech-Trees und KI-Persönlichkeiten
  • Anstatt frei wählbarer Staatsform gibt es ein Politik-Entwicklungsbaum mit verschiedenen Pfaden
  • Schiffe können Flussverläufen folgen
  • Gemeinsame Forschung mit anderen Nationen über Forschungsabkommen möglich
  • Komplett überarbeitetes Kampfsystem: Gefechte an Frontlinien
  • Technologisch arg veraltete Einheiten können moderne Einheiten nicht besiegen
  • Bestätigte Nationen: USA (George Washington), Ägypten (Ramses), Arabien (Harun ar-Rashid), Azteken (Montezuma), China (Wu Zetian), Deutschland (Bismarck), England (Elisabeth), Frankreich (Napoleon), Griechenland, Indien (Gandhi), Inka, Japan (Oda Nobunaga), Mongolei (Dschingis Khan), Osmanien (Süleyman), Rom (Julius Caesar), Russland (Katharina), Songhai (Askia)
  • Fernkampfeinheiten haben eine „echte Reichweite“ und können nun über mehrere Felder hinweg schießen
  • Städte haben ähnlich wie die Kampfeinheiten sogenannte „Konstitutionspunkte“
  • Insgesamt soll die Steuerung in Anlehnung an Civilization Revolution vereinfacht sein und damit einen leichteren Zugang ermöglichen


Abschließend weiß Sid Meyer Amüsantes über den Spielertypus seiner Civilization zu berichten, was wir einfach mal so im virtuellen Raum stehen lassen:

"If you play Civilization you are an egomaniac, it says on the box, 'Build a civilization to stand the test of time.' If you're going, 'Oh yeah, I can do that' - you are an egomaniac."